und warum kann es denn nicht so bleiben? In einer Woche steppt hier wieder der Bär dass wir glauben, das gibts gar nicht.
Wir haben festgestellt, es ist nicht so gut für uns, wenn wir alles verdunkeln im Wohnmobil, weil uns die Sonne dann nicht wecken kann und wir nicht wach werden. Die Verdunkelungen am Wohnmobil sind natürlich auch ein wenig Kälteschutz. Aber im Schlafbereich muss ich offen lassen, sonst verpassen wir den Vormittag!
Gut dass wir vom Wohnmobil aus schon die Heizung vom Schiff aufdrehen können. Es war eine sehr kalte Nacht. Kurz hatte es sogar nur 1 Grad.
Nach dem Frühstück, es ist wunderschönes, mildes Wetter, geht Kurt eine Schichte Polyester auftragen und ich roller zur Rhone. Seine Stückelung ist ausgehärtet und bekommt jetzt einen Verbindungsstreifen mit Polyester. Dazwischen ein bisschen schleifen. Wie wir wissen, schleift er ja gerne.
Ich zieh mich leicht an und roller bis zur Rhone.
So ruhig, so still, so schön.
Wenn ich an den 2. Tag hier denke und die 100km/h. Das ist nun wie eine andere Welt, wie ein anderer Film.
So genieß ich jede Minute am Flussufer, beobachte einen Kormoran und eine Möwe und roller schließlich wieder zurück um Essen zu bereiten.
Am Nachmittag gehen wir zum Steg. Kurt hat beobachtet dass das Schiff vom Belgier gekrant wurde. Er hat glaub ich 2 Jahre Tag und Nacht daran gearbeitet. jeden Abend brannte Licht noch bis spät in die Nacht. Schön hat er seinen Katamaran renoviert.
20.00 Wir gehen noch eine Runde. Es ist Sternenklar aber kalt, hat nurmehr 5 Grad,
aber eine wunderschöne, ruhig Nacht.